Stockcar oder auch Stock-Car ist eine Motorrennsportart, die von der Weltautomobilsporthoheit FIA und somit auch ihrem deutschen Pendant DMSB jedoch nicht als Motorsport anerkannt wird.
Stockcar wird auf einem etwa 500 Meter langen Ovalkurs mit unebenem Untergrund gefahren. Hierbei sind sechs bis zwölf Fahrzeuge pro Rennen auf der Strecke.
Im Gegensatz zu normalen Autorennen ist es in dieser Sportart erlaubt zu drängeln. Daher müssen auch die Fahrzeuge entsprechend gesichert sein. So ist ein stabiler Käfig im Wagen unverzichtbar, da ein Überschlagen oder Drehen nicht ausgeschlossen ist, in der Regel werden hierzu Wagen, die nicht mehr für den Straßenverkehr tauglich sind, umgebaut. Für viele Anhänger des Stockcars liegt die Faszination sicherlich darin, auf legalem Weg an die Grenzen ihres Fahrkönnens zu gehen. Gerade junge Fahrer berichten, dass der Drang zum Rasen auf der Straße nachlässt.
Gestartet wird in unterschiedlichen Rennklassen, die sich nach Antriebsart und Motorleistung der Fahrzeuge unterscheiden.
Deutsche Stockcarrennen sind nicht mit den nordamerikanischen Stockcarrennen der NASCAR vergleichbar, bei denen ursprünglich nur Serienfahrzeuge (stock cars) eingesetzt werden durften.
Wie lange es schon Stockcarrennen in Deutschland gibt, ist nicht genau nachvollziehbar, in Bramsche in der Nähe von Osnabrück werden seit 1976 Stockcarrennen ausgetragen.
Ungewöhnlich im Rennsport ist sicherlich ein Nachtrennen, insbesondere bei den Stockcars, da diese mit der hierfür geforderten Technik meist nicht (mehr) ausgestattet sind und deshalb damit direkt vor dem Rennen extra nachgerüstet werden müssen. Die Fahrzeuge müssen (an beliebiger Stelle) mindestens einen Scheinwerfer sowie ein Bremslicht (dauerleuchtend) haben.

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